Ausgabe März 2018

 

Burnout bei Müttern

 

Müde, ohne Power, irgendwie völlig am Ende – immer mehr Mütter sind im Hamsterrad zwischen Kindern, Küche und Karriere gefangen. Und immer mehr leiden unter Burnout-Symptomen. So erkennen Sie, ob Sie einfach nur müde oder von einem Burnout bedroht sind.

Als Mutter möchte man es allen recht machen: dem Partner, den größeren Kindern, dem Rest der Familie. Und, falls die Mutter berufstätig ist, natürlich auch dem Arbeitgeber.

Doch wo bleibt sie selbst? Wie ist es möglich, alles unter einen Hut zu bringen und allen gerecht zu werden? All die schlauen Ratgeber, die einem vorgaukeln, wie man es richtig macht! Dazu die Diskussionen in der Politik über Mütter, die wie selbstverständlich nebenbei weiterhin Karriere machen und obendrein noch liebevolle Partnerin sind!

Schaut man näher hin, so erkennt man, dass so gut wie jede Mutter irgendwann an Grenzen stößt und erkennt, dass sie auch auf sich achten muss.

Sprechen Sie darüber, gehen Sie offen damit um, fordern Sie Hilfe ein!

Überlegen Sie, wo Sie Hilfe bekommen können; durch den Partner, durch Oma und Opa, Freunde, Organisationen. Nehmen Sie sich Auszeiten, für Ihr Wohlbefinden statt in der Zeit nicht noch mehr zu leisten. Hören Sie Musik, besuchen eine Freundin, gehen Sie zum Friseur, was auch immer Ihnen guttun mag, tun Sie es für sich!

Entdecken Sie Meditation, Yoga, Jogging, Spaziergänge tun dem Kind und Ihnen gut. Bilden Sie ein Mütternetzwerk und sorgen Sie so für Freiräume.

Vermeiden Sie negative Gedanken, denn unser Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen realen „Gefahren“ und vorgestellten – es reagiert immer mit Stressreaktionen; also erhöhter Adrenalinausschüttung und erhöhtem Cortisolspiegel. Durch Achtsamkeit und Meditation wird das Stresssystem wieder zurückgefahren.

Beim Fernsehen und bei Handygebrauch muss unser Gehirn aus tausenden von Pixeln ein Bild zusammensetzen, das bedeutet Anspannung und kann zu unbewusstem Stress führen. Natürlich ist es unrealistisch darauf zu verzichten, nur „die Dosis macht das Gift!“

Achten Sie auf genügend Schlaf! Der Blaulichtanteil von Fernsehen und Handy stört unseren Schlaf-Wachrhythmus. Da Schlaf sowieso schon knapp bemessen ist, empfehlen Hirnforscher vor dem Schlafengehen darauf zu verzichten.

Sollten Sie bemerken, dass Sie häufig Kopfschmerzen haben, keinen Antrieb, bedrückt sind, keinen Appetit, keine Lust auf Kontakte haben, sollten Sie sich nicht scheuen, mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen.

Lernen Sie „Nein“ zu sagen und hören Sie auf Ihr Bauchgefühl. Sie spüren, was gut für Sie ist und was nicht und wann es zu viel wird.

Mehr zum Thema „Burnout bei Müttern“ bei unserem Freitagstermin am     23.März um 10.00 Uhr in Seefeld.

 

 

Herzlichst

Doris Engel und Barbara Langhammer

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